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Kuhhaltung

Deutsche Schwarz-Bunte im Niederungsbereich des Kapellenmoorgrabens
Nunmehr bereits seit 15 Jahren wird im Niederungsbereich des Kapellenmoorgrabens in Niederlangen auf den extensiv genutzten Weideflächen das Deutsche Niederungsrind gehalten. Das Schwarzbunte Niederungsrind, auch als Schwarzbuntes Rind alter Zuchtrichtung bezeichnet, ist eine Hausrind Rasse, die offiziell als Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind (DSN) bezeichnet wird.
Die Rasse entstammt den Küstengebieten Norddeutschlands und der Niederlande und ist im Gegensatz zum Holstein Rind kleiner und hat eine geringere Milchleistung, ist aber fruchtbarer, langlebiger, genügsamer und besitzt eine bessere Mastleistung und wurde in früheren Zeiten hier in den emsländischen Dörfern, so auch auf den Emswiesen in Niederlangen, gehalten. Heute existieren davon nur noch vereinzelte Stämme, einer davon auf den extensiv genutzten Weideflächen im Niederungsbereich des Kapellenmoorgrabens.
Die Haltung und Pflege dieser immer seltener werdenden Rinderrasse hat der Heimatverein Niederlangen übernommen, denn diese erfordert regelmäßige und kontinuierliche Arbeit. Dies sind z. B. die Instandsetzungsarbeiten an den Zäunen, die Pflege der Weiden, Futterbeschaffung, Begleitung der Mutterkühe durch Veterinäre und verschiedene Arbeiten mehr. Hier hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere Arbeitskreismitglied Bernhard Gebbeken besondere Verdienste erworben, der den Hauptteil der Arbeiten leistet und für die Tiere im Kapellenmoor verantwortlich zeichnet. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich für die Niederlangener Heimatfreunde das Projekt Deutsches Niederungsrind im Kapellenmoorgraben „als Kristallisationspunkt“ der Arbeit entwickelt. Aus dem Naturareal von rund 55 ha, das einst u. a. als Ausgleichsfläche für den Industriepark an der A 31 angelegt wurde, haben die Niederlangener Heimatfreunde eine Fläche von rund 5 ha für die Haltung der Tiere unter Nutzung.

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Bildunterschrift: Die Arbeitskreismitglieder der „Historischen Land- und Forstwirtschaft“ um Arbeitskreissprecher Hubert Albers bei den Einfriedigungsarbeiten im Kapellenmoor


                                                                            

                                     Am 18.4.2014 bescherte uns die Natur am Kapellenmoor ein ein kleines Kuhkalb geboren. Bildquelle $bilddatei

Als Bernhard Gebbeken  morgens auf die Weide kam  um die Tiere zu füttern, lag das kleine  Kälbchen vor dem Stall auf der Wiese. Behutsam trug er es in den Verschlag und trennte Mutter und Kind von den anderen Kühen ab. Sogleich richtete der Kleine  sich auf, suchte nach den Zitzen und begann mit kräftigen Zügen zu trinken. Sie ließ es geschehen.

Das war ein friedliches Bild, hier war die Welt in Ordnung. 

 

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