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11.8 2017 Halbtagesfahrt nach Neugnadenfeld


Wenn der Bus bestellt, das Ziel ausgesucht und die Einladungen verteilt sind, läuft für diese Veranstaltung alles seinen gewohnten Gang. Zunächst treffen die Anmeldungen recht zögerlich an den angegebenen Telefonnummern ein, aber in den letzten fünf Minuten vor der Abfahrt füllt sich der Bus. Die Ausflügler nehmen fröhlich Platz. Im Gepäck haben sie gute Laune, lassen sich überraschen und sind guter Dinge, das Wetter spielt keine Rolle. So war es auch an diesem Freitag. Aufmerksam verfolgten einige die Fahrtrute des Busfahrers – „er hätte ja auch hierher fahren können, warum ist er hier nicht abgebogen?“ So war es vereinzelt zu hören, aber Ludolf, der das Steuer fest in der Hand hielt, ließ sich nicht beirren und steuerte pünktlich das angesagte Ziel an. In Neugnadenfeld im Corrado, dem Gast- und Steakhaus Schönecker waren die Tische gedeckt und bald war ein gedämpftes Murmeln zu hören. Der Kuchen mundete allen und der Kaffee oder Tee dampfte in den Tassen. Nach der verdienten Kaffeepause führte ein kurzer Weg über die Straße zum Dorfgemeinschaftshaus, wo die Gruppe von Gästeführer Hans Braun begrüßt wurde. In einer kurzen Einführung informierte er über den Fortlauf des Nachmittages. Die Gruppe teilte sich auf, eine Hälfte folgte Volker Mihan, dem Pfarrer der Herrnhuter Brüdergemeine Neugnadenfeld in die Kirche. Hier erklärte er den interessierten Zuhörern den Werdegang der evangelischen Gemeinde, in der natürlich auch Frauen ihren Platz haben.

Wir sind eine der ältesten protestantischen Kirchen. Die Brüder-Unität entstand 1457 im Anschluss an die Reformbestrebungen des Jan Hus und wurde trotz wiederholter Verfolgungen bald zur größten Kirche in Böhmen und Mähren. Neben den Forderungen der späteren deutschen Reformation legte sie besonderen Wert auf ein geordnetes Gemeindeleben, den Gemeindegesang und Bildung, mündiges Christsein, Schulen, Kindergärten. Im Dreißigjährigen Krieg schien sie unterzugehen.

Doch ein Neuanfang wurde möglich, als N.L. Graf von Zinzendorf Glaubensflüchtlinge aus Mähren im sächsischen Herrnhut siedeln ließ. Sie siedelten also unter des Herren Hut, darum Herrnhuter Brüdergemeine. Zu den alten Schwerpunkten kam ein neuer hinzu: die frühe, ausgedehnte Missionsarbeit. Sie ist ein Grund dafür, dass die Brüder-Unität heute eine weltweite Kirche mit 19 Einzelkirchen und etwa 20 neuen Missionsgebieten ist.

In Deutschland ist unsere Kirche klein geblieben. In Niedersachsen gibt es nur eine Gemeinde in Neugnadenfeld in der Grafschaft Bentheim.

Wir wollen…

Das Christsein im Alltag leben. Dabei ist die ökumenische Zusammenarbeit für uns ein wesentlicher Teil des Glaubens. Vielen sind sicherlich die Losungen bekannt Die Entstehung der Losungen ist Nikolaus Ludwig von Zinzendorf zu verdanken, der der Brüdergemeine in der gewohnten „Singstunde“ am 3. Mai 1728 die erste Losung mit auf den Weg gab: „Liebe hat ihn hergetrieben, Liebe riss ihn von dem Thron, und ich sollte ihn nicht lieben?“ Mit Herausgabe der ersten gedruckten Version 1731 wurde die Tageslosung nicht mehr jeden Tag, sondern für ein ganzes Jahr in Herrnhut gezogen. Heute wird sie in mehr als fünfzig Sprachen übersetzt und weltweit gelesen.


Die andere Gruppe lauschte derweil Hans Bauer, der im Dorfgemeinschaftshaus die Geschichte „Alexisdorf – bis - Neugnadenfeld“ erläuterte. Die einzigartige und einmalige Geschichte Neugnadenfelds, das Leben im Barackenlager und der anschließende Aufbau wurde maßgeblich durch die Herrnhuter Brüdergemeinde geprägt. Zu sehen sind hier in dem kleinen Museum Originaldokumente, Lagermodelle, Exponate der Feuerwehr, des Handwerks, vom Torfstechen, der Landwirtschaft und dem Haushalt. In einem kleinen Nebenraum ist ein Barackenzimmer - der Lebensraum einer Flüchtlingsfamilie - dargestellt.

Für alle Teilnehmer des diesjährigen Halbtagesausflugs war die ein aufschlussreicher Nachmittag, der ganz sicher zum Nachdenken anregt.


Zum deftigen Abendessen rollte der Bus nach Ringe, wo die Ausflügler von der Familie Broekstra erwartet wurden. Nach der verdienten Stärkung lud das parkähnlich angelegte Gelände zu Spaziergängen ein, die von allen geschätzt und genutzt wurden. Ein weiteres Mal war dies ein gelungener Ausflug, der gegen 21:00 Uhr seinen harmonischen Ausklang fand.


Bildunterschrift: Die Ausflügler auf der Treppe des Dorfgemeinschaftshauses

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Halbtagesausflug am 12. August nach Lohe 

von Bernd Behrens


39 Heimatfreunde hatten sich für den Ausflug ins Rosenareal der Familie Strätker, den Heinrich Schwarte und Bernd Gebbeken organisiert hatten, angemeldet. Der Thünemann-Bus, diesmal von Bianka, einer Fahrerin gelenkt, startete pünktlich von den vereinbarten Treffpunkten und rollte sodann nach Lahe, dem ersten Etappenziel des Tages.

In dem schönen Hofcafe an der Biberburg waren für die Ausflügler die Tische liebevoll gedeckt, der Kaffee dampfte in den Kannen und selbstgebackener Kuchen lud zum Kaffeeschmaus ein. In der Pause gab es viele interessante Tischgespräche, ein jeder wusste viel zu erzählen. Gut gestärkt rollte die Busfahrerin die Heimatfreunde dann einige Kilometer weiter nach Lohe zum Rosenareal der Familie Strätker wo sie bereits von dem Besitzer des Rosen- und Bauerngartens erwartet wurden. Auf 1,5 ha hat die Familie einen wunderschönen Garten mit sehr vielen unterschiedlichen Rosenarten, anderen Blumen sowie verschiedene Bodendecker und weitere Pflanzen angelegt. Herr Strätker erklärte ihnen die Pflanzung und aufwendige Pflege der einzelnen Rosenstöcke. Neben dieser Pracht stehen die Bodendecker-Stauden und Gartengewächse jedoch nicht im Abseits, vielmehr sind sie hier ebenfalls auch eine Augenweide, die die Aufmerksamkeit der Besucher verdient. Aber als besondere Attraktion steht in diesem Garten die seltene Mammutpflanze, auch als Riesenrhabarber bekannt.

Vorschau umgerechnetes Bild 

Die imposante, aus Chile stammende Blattstaude zieht wirklich alle Blicke auf sich. Ihre Blätter können einen Durchmesser von über 1,8m betragen, wobei die Pflanze selbst maximal 2m hoch wird. Das Mammutblatt gilt als die größte Staude, die es derzeit gibt. Und genauso pompös wie die "Urzeitelefanten" zeigt auch sie sich gerne in unseren Breiten.

Vorbei an Rosenspalieren und einer liebevoll angelegten Teichanlage näherten sich die Heimatfreunde dem Ausgang, bedankten sich bei Herrn Strätker für die interessante Führung durch seinen Garten sowie das Verraten von diversen Tricks zum Erreichen des „grünen Daumens“.

Vor der Weiterfahrt zum gedeckten Abendbrottisch, der im Jägerhof in Sögel für die Ausflügler bestellt war, „ölten“sie ihre durstig gewordenen Kehlen zunächst noch mit kühlen Getränken. Bei „Hawai-Toast“ oder „Strammen Max“ klang dieser harmonische Halbtagesausflug aus. Gegen 21:00 Uhr erreichten sie rundum zufrieden wieder ihre schöne Heimat Niederlangen sowie Niederlangen-Siedlung.

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  Heimatfreunde im Rosenareal der Familie Strätker in Lohe


 

14. August 2015 Halbtagesausflug ins Rheiderland

von Ulrike Küppers

Heute hieß das Ausflugsziel: Heimatmuseum Rheiderland. 45 Ausflügler hatten sich für diese Fahrt angemeldet, standen pünktlich an den angesagten Haltestellen und warteten im Sonnenschein bei warmen Temperaturen auf den Bus. Die Fahrt verlief ruhig und reibungslos. In Weener wurden sie pünktlich um 15:00 Uhr im Cafe an der Neuen Straße erwartet. Die Tische waren gedeckt, Kaffee und Tee dampfte in den Kannen und jeder konnte sich zwischen Käse- und Himbeerkuchen ein Stück auswählen. Nach dem Kaffeetrinken strömten alle nach draußen, aber auch hier war es noch sehr warm, hin und wieder brachte ein kleines Lüftchen die ersehnte Abkühlung.

Den kurzen Fußweg zum Heimatmuseum legten die Heimatfreunde problemlos zurück. Vor dem Portal wurden sie von der amtierenden Museumsleiterin Margarethe von Glan-Hesse

begrüßt und in den großen Saal geführt. Hier erläuterte sie mit verständlichen Worten den Werdegang des geschichtsträchtigen Hauses:

Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, ließ die Stadt Weener im Jahre 1791 nach
holländischem Vorbild als Armenhaus errichten. Die Gründung des Museums geht zurück auf eine Initiative des 1919 gegründeten Heimatvereins Rheiderland. Dieser stellte seine umfänglichen Sammlungen ab 1926 im Gemeinschaftsraum des inzwischen als Altersheim genutzten Armenhauses und später im Haus Kempe an der Neuen Straße aus. 1946 zog der Verein mit dem Museum in den Ostflügel des Altersheims. Mehrfach baute das Museum seine Räumlichkeiten aus und nutzt heute einen Großteil des Gebäudes für Ausstellungen. Das Altersheim bezog ein neues Gebäude. Gezeigt wird die Entwicklungsgeschichte der Region von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wirtschaftsgeschichte, vor allem auf dem Ziegeleiwesen und der Landwirtschaft. Bedeutendstes Ausstellungsstück ist allerdings der im 16. Jahrhundert entstandene Altaraufsatz der ältesten Kirche des Rheiderlandes, der LiudgeriHYPERLINK "https://de.wikipedia.org/wiki/Liudgeri-Kirche_%28Holtgaste%29"-KircheHYPERLINK "https://de.wikipedia.org/wiki/Liudgeri-Kirche_%28Holtgaste%29" in Jemgum-Holtgaste. Die Kirchengemeinde ließ ihn unmittelbar vor den Wirren der Reformation anfertigen, doch als er geliefert wurde, hatte die Gemeinde keine Verwendung mehr für ihn, so dass er einfach im Kellergewölbe der Kirche aufgestellt wurde. Dort wurde er 1926 entdeckt und direkt ins Museum gebracht. Leider ist sein Schöpfer bis heute noch unbekannt.

In zwei Gruppen aufgeteilt – eine von der Museumsleiterin und die andere von der Leiterin der mehr als 7.000 Titel zählenden Bibliothek des Heimatvereins, Frau Popkens

geführt, erkundeten die Niederlangener Heimatfreunde das Museum. Sie erlebten ein Museum, dass gewollt zum anfassen verleitet. Beim betrachten und berühren vieler Exponate erwachten Kindheitserinnerungen und Pflichten, die an längst vergangene Zeiten erinnerten. Nach der ausführlichen Besichtigung legten die Ausflügler den kurzen Weg zum Bus zurück. Bei kühlen Getränken tauschten sie Erinnerungen des soeben Erlebten aus. Anschließend rollte der Bus nach Rhede, wo im Autohof Café & Bistro Geschäftsführung Wandi Arnemann. der Abendbrottisch für sie gedeckt war. In lockerer Atmosphäre wurde gespeist.

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Vor der Abreise gab es noch einen kleinen Umtrunk aus dem mitgebrachten Vorrat, ehe alle Heimatfreunde rechtschaffend müde, jedoch zufrieden und noch immer gut aufgelegt in den Bus stiegen. Pünktlich, gegen 21:00 Uhr waren alle wieder wohlbehalten zu Hause. Der 1. Vorsitzende, Alfons Robbe, bedankte sich bei den Teilnehmern für die gute Stimmung und lobte die Planer dieser Fahrt, Heinrich & Hanna Schwarte sowie Bernd & Monika Gebbeken, für die ausgezeichnete Organisation dieses Ausflugs.

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Die Heimatfreunde vor dem Heimatmuseum Rheiderland in Weener


Halbtagesausflug am 15. August 2014

Sonnenschein und angenehme Temperaturen waren die beste Voraussetzung zum Start des diesjährigen Halbtagesausflugs. Der Bus rollte pünktlich um 13:00 Uhr los war mit 60 gut gelaunten Ausflüglern bis auf den letzten Platz besetzt.

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Das heutige Ziel war der Bussjahns Hof in Dinklage, wo in dem ehemaligen Kuhstall die Tische einladend gedeckt waren und leckere Torten sowie dampfender Kaffee und Tee auf die Heimatfreunde wartete. Nach der kulinarischen Stärkung erzählte Heinz-Josef Burhorst, genannt Bussjans, die Geschichte des Hofes, die mit dem heute liebevoll restaurierten Fachwerkhaus aus dem Jahre 1786 ihren Anfang nahm. Damals war es ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb mit ca. 10 ha Ackerland und fünf Kühen. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs das Anwesen, stellte irgendwann den Betrieb auf Schweinehaltung um, doch die drei Töchter des letzten Senior mochten die Landwirtschaft nicht fortführen. So entschied sich die Familie für den Bau von Fachwerkhäusern, wie sie in früherer Zeit auf den Höfen standen, um die „gute alte Zeit" wieder lebendig werden zu lassen. Inzwischen ist ein kleines Dorf mit siebzehn Häusern entstanden, von denen vier von der Familie Burhorst bewohnt werden, die anderen sind vermietet. Beim Rundgang durch diese Idylle erklärte Herr Burhorst die Bautechnik, während einige Heimatfreunde mit Erlaubnis von den, am Weg stehenden, Obstbäumen naschten. Interessant war auch der Besuch der Ausstellung „Landleben", die im Gebäude gegenüber der Hofscheune vom hiesigen Heimatverein eingerichtet worden ist. Hier wurden Kindheitserinnerungen wach. Handwerkszeuge aller Art und längst ausgediente Küchengeräte lagen dort, als wären sie erst gestern ausgemustert worden. Nach einer angemessenen Pause rollte der Bus zum nächsten Haltepunkt, dem Bauerngasthof Übermühlen in Meppen. wo das Abendbrot serviert wurde. Alle Ausflügler waren fröhlich, gut zufrieden und satt und bedankten sich mit einem kräftigen Applaus bei Alfons Robbe, der den Dank postwendend an Heinrich Schwarte und Bernd Gebbeken, die diesen Ausflug besorgt hatten, weitergab. Beide wurden auch sogleich für die Organisation des nächsten Ausflugs im August 2015 bestellt, weil sie einmal mehr bewiesen haben, dass sie einfach ein Gespür für interessante Ziele haben.


Halbtagesausflug in den Internationalen Naturpark Bourtangermoor – Bargerveen am 9 August 2013

Wie in jedem Jahr startete der Thünemanns  Bus pünktlich von den bekannten Haltepunkten. Bei gutem Wetter und angenehmen Außentemperaturen hatten sich 38 Ausflügler eingefunden, die gut gelaunt los rollten. Der diesjährige Ausflug führte die Heimatfreunde zunächst nach Twist. Hier wurden sie von zwei Führern des Erdöl-Erdgas-Museums empfangen. Nach einer kurzen Erklärung der Anlage und Einführung in die hohe Technik der Erdöl- und Erdgasförderung besichtigten sie in zwei Gruppen das Museum sowie die Außenanlagen. Ein informativer Film unterstützte die Erklärungen.Bildquelle $bilddateiAnschließend stand im angrenzenden Heimathaus Kaffee und Kuchen bereit. Nach der Stärkung schloss sich eine DAGIT –Tour mit dem Bus über eine Teilstrecke der Pionieranlage an. Die Sehenswürdigkeiten, die am Busfenster vorbeirauschten, wurden mithilfe einer CD über die Lautsprecheranlage im Bus erklärt. Nach cirka einer Stunde erreichten sie den Vogelbeobachtungsturm „Bargerveen“. Auch hier wartete bereits ein Fachkundiger Naturführer auf die Ausflugsgruppe und erklärte, für alle gut verständlich, das Moor und seine Eigenheiten. Vom Aussichtsturm bot sich ein beeindruckendes Bild über einen Teil des Internationalen Naturpark Bourtangermoor – Bargerveen.

Das Abendessen wartete im Gasthof „Kocks Geers“ in Haren-Rütenbrock. Gut gestärkt konnten die Heimatfreunde die Heimfahrt antreten. Alle sind gesund und munter wieder zu Hause angekommen.


10. August 2012, Halbtagesausflug am nach Ostfriesland.

Wenn Engel reisen….., das traf gestern wirklich zu. Pünktlich und bei strahlendem Sonnenschein fuhr der Bus die vereinbarten Abfahrplätze in Niederlangen und Niederlangen-Siedlung an und rollte, als es sich alle auf den Sitzen bequem gemacht hatten, gen Norden. Im Bagbander Mühlencafe war der Tisch für die Ausflügler festlich gedeckt, in uriger Atmosphäre  ließen sie sich mit Kuchen, Kaffee und Tee verwöhnen. An den ausgefallenen Dekorationsstücken, die in großer Auswahl im Lokal ausgestellt waren, fanden viele unserer Gäste Gefallen, das eine oder andere Kleinod wechselte den Besitzer. Nach dem Kaffeetrinken ging die Fahrt weiter. In Großefehn, im Hafen des Timmeler Meeres wartete „Gretje“, eine restaurierte Tjalk, die um 1913 erbaut wurde und in ihrer Blütezeit Torf über Kanäle, Tiefs und Wieken zu den Marschbauern in Ostfriesland transportierte. Heute, fast 100 Jahre später steuert ein echter ostfriesischer „Schipper“ die alte „Torfmuttje“ durch die Meedenlandschaft und zeigt Urlaubern und Interessierten die herrliche Landschaft. Bildquelle $bilddateiDie einstündige fröhliche Rundfahrt begann am Boothafen Timmel und führte die  Heimatfreunde zunächst auf das Timmeler Meer, wo sie bei herrlichem Sonnenschein die Weite sowie den Blick ins Naturschutzgebiet des Boekzeteler Meeres genießen konnten. Danach bog der Kapitän in das „Fehnjer Tief“ ein und manövrierte die „Gretje“ durch das alte Flussgewässer, das weite Teile Ostfrieslands entwässert. Das Gebiet ist auch Lebensraum für seltene Wiesenvögel, die hier einen besonderen Schutz genießen, weil die Wiesen nur einmal im Jahr gemäht werden. Unzählige Seerosen säumten das Ufer, hier und da lugte ein Kiebitz hervor, während das Schiff an der Einmündung der Flumm, einem alten Geestbach, wieder Kurs auf den Heimathafen nahm. Seeluft macht hungrig, ein Grund, das „Abendbrot“ anzusteuern, das für die Ausflügler im Cafe/Bistro&Restaurant Eiken im EDZ Rhede bestellt war. Appetitlich dekorierte Teller mit einem „Strammen Max“ oder schmackhaften Butterbroten und Kartoffelsalat warteten auf die Heimatfreunde, die sich hier sichtlich wohl fühlten und es sich auch gut schmecken ließen.

Ein wunderschöner, ohne Zwischenfälle verlaufener Ausflug ging zu Ende, die Heimatfreunde erreichten wohlbehalten und zufrieden, mit vielen neuen oder aufgefrischten Eindrücken im Gepäck ihren Heimatort.

Ulrike Küppers


 

  

 
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