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Ehrenamt  5.9.2014

 

5. September, Dankeschönfete für die ehrenamtlich Tätigen unseres Vereins

von Ulrike Küppers

41fleißige Helfer sind der Einladung des Vorstandes gefolgt und haben sich heute zu einem gemütlichen Umtrunk, einem ungezwungenen „Schwätzchen" und einer deftigen Mahlzeit bei der Schutzhütte am Kapellenmoorgraben eingefunden. Ulrike Küppers hat die Heimatfreunde in Vertretung für den erkrankten 1. Vorsitzenden Alfons Robbe begrüßt und sich bei ihnen für die zahlreichen Einsätze, die sie im vergangenen Jahr geleistet haben, bedankt.

Ehrenamtliche Tätigkeiten sind keine Selbstverständlichkeit, sondern einzig der gute Wille eines Jeden einzelnen, der uneigennützig seine Freizeit und Arbeitskraft zur Verfügung stellt, damit ein bestimmtes Vorhaben gelingen kann. Das gilt nicht nur im Allgemeinen, sondern insbesondere auch für unseren Verein.

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Ohne Euch, die ihr tagtäglich bereit seid Arbeiten zu übernehmen, würde Vieles nicht machbar sein. Die vielseitigen Tätigkeiten greifen wie ein gut geschmiertes Zahnrad ineinander, doch nur wenn alle mit anfassen, kann es rund laufen. Jeder und jede hat eigene Fähigkeiten und Erfahrungen, die gebraucht und eingesetzt werden können. Im Ehrenamt geht es nicht um Konkurrenz sondern ausschließlich um ein harmonisches Miteinander. Ich will jetzt nicht die ganze Palette der einzelnen Posten, die ehrenamtliche Einsätze erfordern, aufführen, sondern nur DANKE sagen. Danke für den stets freiwilligen Einsatz und Danke für den Zusammenhalt untereinander. Nur unter diesen Voraussetzungen kann unser Verein wachsen und bestehen und nur, wenn wir dies erkannt haben und im Alltag beherzigen können wir getrost und zuversichtlich in das kommende Vereinsjahr blicken.


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Der Friedhof in Niederlangen – Siedlung
Über allen Gipfeln ist Ruh'. In allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch;
die Vögelein schweigen im Walde, warte nur, balde ruhest du auch. Johann Wolfgang von Goethe

Der Friedhof, ein Ort der Ruhe, ein Ort der Trauer, ein Ort der Erinnerung, aber gleichzeitig auch ein Ort, der zum Verweilen einlädt, der Trost spendet und neue Kraft gibt.Überall blühen Blumen, überall stehen Bäume, Büsche und Sträucher, in denen Vögel ihre  Nester bauen und neues Leben gedeihen kann. Das muntere Gezwitscher ersetzt manchem Zuhörer ein klangvolles Konzert, vielstimmig hallt es über das ruhige Feld und fegt mitunter trübe Gedanken fort.Doch diese Idylle kann nur eine Idylle bleiben, wenn sie regelmäßig gepflegt wird. Gemeint ist nicht die Pflege der einzelnen Gräber, nein, denn die werden von den Angehörigen liebevoll in Ordnung gehalten. Aber Wege müssen angelegt, instand gesetzt, gefegt werden, Bäume und Sträucher beschnitten, kurz, die grobe Arbeit muss verrichtet werden, damit der  Gottesacker auch weiterhin ein Ort des Friedens, der Stille und der Erholung bleibt.Bildquelle $bilddateiVor gut vier Jahren haben sich Gerd Albers, Heinrich Schwarte, Bernd Gebbeken, Hermann Hilling und Heinrich Jönen zusammengetan, sporadisch treffen sie sich und erledigen als ehrenamtlich agierender „Seniorenclub“ die erforderlichen Arbeiten, so dass der Friedhof in Niederlangen – Siedlung auch weiterhin ein Ort der Ruhe und Erholung bleibt.

Die Friedhofsbesucher danken ihnen für ihren uneigennützigen Einsatz

 

 

 

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Der Bauerngarten am Bürgerhaus „Alte Schule“

Als Bauerngarten bezeichnete man bis Anfang des 20. Jahrhunderts in der Regel Gärten, die von Bauern angelegt und bewirtschaftet wurden. Hier gediehen ausschließlich Nutzpflanzen, gleichzeitig schaffte die Fläche Platz für Haus,- Hof- und Stalltiere. Reine Zierpflanzen, wie sie heute in einem Bauerngarten zu finden sind, gab es nicht. Eine lange Tradition hatten Klostergärten und später die Gärten der Lehrer, Pastoren und Apotheker, die hier und da auch schon vor 1900 Einfluss auf die Gestaltung einzelner Bauerngärten genommen haben, jedoch hat sich keine einheitliche Form herauskristallisiert.Diese Entwicklung lässt sich gut durch die Malerei der damaligen Zeit belegen. Nun war das Einkommen eines Dorfschulmeisters karg bemessen, der  Anbau von Gemüse sicherte ihm seinen Lebensunterhalt, gleichzeitig war sein Garten aber auch „Anschauungsmaterial“, seiner Schüler und Schülerinnen. In Lehrers Garten bekamen sie Naturkundeunterricht vor Ort.Bildquelle $bilddateiSo war es sicher auch in Niederlangen, und darum sollte hier auch wieder ein Garten angelegt werden. An der Rückseite der Schule, Entlang der Fensterfront des alten Klassenraumes ist jetzt, nach etlichen Stunden ehrenamtlich geleisteter Arbeit ein schmucker Bauerngarten entstanden, in dem neben verschiedenen Kräutern auch Rosen und andere Blumen prächtig gedeihen. Nachdem der Boden aufbereitet war, konnten Heinrich Schwarte und Bernd Gebbeken die Beete anlegen, die Buchsbaumhecke pflanzen und die Wege ebnen, die später noch mit Steinen belegt werden, damit sie gut begehbar sind. Die Mitte ziert ein kleiner Eichenbaum, der das Bild abrundet. Ein kleines Gartentor, in Bernd Gebbekens Werkstatt entstanden, macht den Bauerngarten am Bürgerhaus „Alte Schule“ komplett.

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Die Heimatfreunde Norbert Küppers und Claus Borgards haben sich bereiterklärt, fortan das Gärtchen zu pflegen.  

 

 
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